Systemisches Coaching


Philosophie

Eine Beratung, die systemisch vorgeht, betrachtet nicht nur die Klienten oder den Klienten in seinen verschiedenen Rollen, Persönlichkeitsanteilen, Ressourcen usw., sondern auch das System, das sie oder ihn umgibt: bspw. das der Partnerschaft, der Familie, des weiteren sozialen Umfelds (ChefIn, KollegInnen, NachbarInnen, Schwiegereltern usw.). 

Diese 'Innen- und Außenwelt' auszuloten und in guter Balance zu halten, ist nicht immer leicht: Wann immer wir uns bewegen, bewegt sich in uns und außerhalb von uns alles mit - ähnlich wie in einem Mobile, an dem alle Beteiligten aneinander hängen und voneinander abhängen. Die systemische Theorie bezieht dieses Wissen in die Beratung mit ein, um sicher zu stellen, das sich die 'System-Teile' nach der Veränderung wieder gut einpendeln können: die inneren wie auch, wann immer möglich, die äußeren. Eine neue Stabilität zu schaffen, heißt aber nicht, dass alle Beteiligten dazu anwesend sein müssen - es bedeutet auch nicht, dass nach einer eingeleiteten Veränderung alles bleibt, wie es vorher war. Bewegung hat stattgefunden... und damit auch ein Wandel im System.

 

Methoden

Was sich etwas komplex und wissenschaftlich anhört, bedeutet nichts anderes, als dass wir im Coachingprozess den Blick nicht nur nach innen richten, sondern auch nach außen auf das, was Sie umgibt. Es ist dabei nicht nötig, besonders tief in die Vergangenheit nach dem Zeitpunkt der Problementstehung zu schauen - vielmehr liegt der Fokus auf der Lösung, dem Blick nach vorne, auf mehr Balance und Wohlgefühl und was Sie JETZT dafür tun können.

 

Ich arbeite in der Beratung mit systemischen Tools und hier am liebsten mit allen Arten von Visualisierungen. Das können Skizzen sein, kleine oder größere Aufstellungen oder aber Bilder, die wir gemeinsam suchen und einsetzen, um ein Gefühl oder eine Ressource greifbar und sichtbar zu machen. Die Inhalte und das Tempo bestimmen jeweils Sie - Sie sind Expertin bzw. Experte für sich selbst und wissen genau, was nun gut für Sie ist.

 

Innere Haltung

Was ich noch an der systemischen Haltung schätze, ist die ausgeprägte Menschen- und Fehlerfreundlichkeit. Es gibt nicht den oder die eine, die alles falsch macht und versagt hat und nun als Sündenbock angeklagt wird. Unser Blick richtet sich auf das ganze System, innerhalb dessen wir agieren und reagieren - manchmal bewusst, manchmal weniger bewusst, manchmal aus einem alten Muster oder aus Angst, Scham, Wut heraus. In dieses System einzutauchen und es positiv in Frage zu stellen, erfordert natürlich etwas Mut, ist aber eine wahre Schatzkiste, gefüllt mit vielen kleinen Glückssteinen...



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